Release - Dope Disco & The Hetero Elephant

OQW - Teaser OUT JULY 6th 2007 - the hot and awaited debut EP from the newschool/chaos-hardcore sensation OF QUIET WALLS. 7 songs full of passion, noise and aggresiveness combined to an individual sound, that blows your mind away ... for fans of Norma Jean, Converge and Poison The Well. Released by Shark Men Records & Village Kids Records.

NEWS

Reviews zu Of Quiet Walls

This is a collection of some reviews about our new "Dope Disco And The Hetero Elephant EP". They are in english and german. Thanx to the guys who spend their time writing reviews like these. They are from "Robots are dead",  "Truesidemusic", "Allschools" and "Soundz Magazin". So take a look at it and feel free to visit their websites for more information about other cool bands.

Robots are Dead - RAD - Review Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

I was quite curious to listen to this cd when i received it. Fancy artwork, catchy name and weird song titles all created a very good impression to me. Fortunately, putting the cd on my player and listening to it, i found it more than enjoyable.

Of Quiet Walls is a band from Germany.They play a mix of modern new school metalcore, in the vein of bands like Parkway Drive and Poison The Well mixed up with chaotic parts that reminded me bands like The Chariot and Converge. All this package wrapped up with a sense of melody.Their two singers give them a very good advantage too, so, they have a variety of vocals. Guitar and drum work is really good, especially for a young band like them.Lyrically, they say stories or share their experiences in a really honest way.

Of Quiet Walls show a lot of potential with this 7 song EP, drawing their influences and mixing up genres, something that is really important in this genre nowadays. If you're the ones that really like to discover new bands check these dudes out and give them a listen.It will be worth your attention.

For Fans Of:
Parkway Drive
Poison The Well
Norma Jean

By Takis Zontiros




The Listen to it Network
- TLTIN - Review Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Die beiden kleinen, aber doch recht feinen Labels Village Kids Records und Shark Men Records holen gemeinsam kräftig aus und hauen uns mit "DOPE DISCO AND HE HETERO ELEPHANT" von OF QUIET WALLS eine 7 Track EP (+Videoclip) an die Birne, die einen weich prügelt und nicht ohne blaue Flecken davon kommen lässt.

Die 7 Chemnitzer gehen mit voller Energie, Leidenschaft und Durchschlagskraft ans Werk. Über die 24 Minuten lange Orgie klingt eine wilde Mixtur aus Hardcore, Screamo, Metalcore und Chaos aus den Boxen, die aber doch eingängig in die Lauscher marschiert. Ganz klar im Vordergrund des OF QUIET WALLS Sounds steht die kreative und gerne auch mal etwas chaotische und des weiteren auch disharmonische Gitarrenfront, die zusammen mit den beiden Mikro-Akrobaten für ordentlich Pfeffer in der Soße sorgen. Die Rhythmusfraktion braucht sich aber nicht zu verstecken, da sie für genügend Hitze aus der Tiefe sorgt. Die feurige und brodelnde Suppe sorgt von der ersten bis zu letzten Minute für eine Party, die man nicht so schnell vergessen wird. Wer auf CALLEJON, NORMA JEAN, PARKWAY DRIVE und einen kleinen Schuss CONVERGE abfährt, der sollte mal seinen Gehörgängen eine Portion OF QUIET WALLS anbieten.

Der Live-Videoclip, den man sich als Bonus noch am PC reinziehen kann, lässt einen auf eine baldige Show der Jungs in der Nähe hoffen. Stillstand ist auf keinen Fall auf oder vor der Bühne angesagt.

TLTIN: 4,5/6



Partyausfall.de - PA-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Aus der Asche diverser lokaler Hardcore- und Emo-Bands entstanden gegen Ende 2005 Of Quiet Walls, deren Mitglieder allesamt aus dem Umkreis von Chemnitz kommen. Nach einigen Shows in der Umgebung begannen sie mit den Aufnahmen zu ihrer EP "Dope disco and the Hetero Elephant" welche nun in Kooperation von Village Kids Records und Shark Men Records veröffentlicht wurde. Die Scheibe startet mit "Exterior Sets Blueprint", welcher auch gleich einen der Höhepunkte auf der EP bildet. Der Song bietet viele waghalsige Breaks und Richtungswechsel ohne dabei zu verschachtelt zu klingen. Stark!!! Der nächste Song, "Angelo the Painter", ist der Hit auf der Platte. Der Refrain geht einem nicht mehr aus dem Kopf und man summt ständig diese Melodie. Danach folgen mit "The Last Outlaw is a Dropout" und "Hey Jack you lost reality" zwei ebenfalls sehr starke Songs, die allerdings nicht über den Ohrwurmcharakter der ersten beiden Songs verfügen. Weiter gehts mit "No one is laughing at the Clown anymore", der einzige Song, der mit dem Rest nicht ganz mithalten kann, wirkt er doch teilweise etwas hakelig. Jetzt folgt wieder ein Highlight, mit "Qf Quiet Walls" kommt ein vergleichsweise ruhiges Stück, welches mit lang gezogenen und mitreissenden Vocals aufwartet. Mein Persönlicher Favorit und mit 1:53 Minuten leider viel zu kurz. Zum Schluss gibt es nochmal ordentlich eine vor den Kopf. "Everydays Tragedy" beinhaltet alles, was diese Platte ausmacht, treibende Parts, dicke Breakdowns, coole Vocals und leichtes Chaos. Zusätzlich zu den 7 Songs gibt es einen Videoclip, welcher die Live-Qualitäten der Band dokumentiert. Abschliessend bleibt zu sagen das die Chemnitzer mit ihrer Debüt EP einen gelungenen Einstand in die Welt der Tonträger feiern. Bei der Punktervergabe schwanke ich zwischen 8 und 9, wobei ich aufgrund des, ab und an noch leicht hakeligen Songwritings und der Produktion, die nicht schlecht, aber auch nicht herausragend ist, mich dann am Ende doch für die 8 Punkte entscheide. Gute Arbeit von Band und Labels.

Punkte: 8 / 10



Soundz Magazin
- Soundz Review Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Eins kann man schonmal festhalten: Die sieben (!) Chemnitzer Jungmetaller wollens wissen und sind live ordentlich präsent. Erst seit Anfang letzten Jahres live unterwegs haben sie sich schon ins Gedächtnis des aktiven Konzertgängers geböllert. Jetzt die erste EP mit dem beim Rezensenten Pluspunkte sammelnden Namen: "Dopedisco and the hetero elephant".  Zur Musik: Darf man noch Metalcore sagen? Devinitiv haben sich Of Quiet Walls bei eher chaotischen Vertretern des Genres angekuschelt und die wüsten Parts reihen sich munter aneinander. Knüppel, Mosh und Breakdown meine Damen und Herren. Hier wird alles geboten nur keine Langeweile. Das sich die kreative Abwechslung etwas auf die Wiedererkennbarkeit bzw. den Spannungsbogen auswirkt, macht es auch schwer einzelne Songs hervorzuheben. Das Ganze ist eher als kaputte Partmusik zu sehen, was ja auch Spaß macht. Man freut sich dann eben an bestimmten, besonders schicken Momenten und weniger an einzelnen Songs. Die Produktion ist für ein Debut ordentlich aber ausbaufähig. Die durchweg tighte Ballermaschine wird nur von wenigen Fehltritten ein wenig getrübt. Schwamm drüber. Positiv ins Gesicht springt  die Rachenperformance der beiden Sänger Rick und Erik. Den vereinzelten Cleangesang lassen wir hier mal unter den Tisch fallen, was nichts damit zu tun hat, dass der Schreiberling sowas grundsätzlich teeny findet. Tut er nicht.

Fazit: Die Jungens haben in kurzer Bandgeschichte Beeindruckendes aus dem Boden gestampft sowohl live als auch auf Platte. Beides sollte unbedingt ausprobiert werden.  Axl




Allschools
- Allschools Review - Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Es kommt ja selten genug vor, dass ich mir ein Rezensionsexemplar direkt bei der Band bestelle nachdem ich bei meinen Kreuzzügen durch das Internet auf sie gestoßen bin, aber OF QUIET WALLS ist dies der Fall. Der Sechser aus Chemnitz hat gerade seine selbst produzierte EP "Dopedisco & The Hetero Elephant" fertig gestellt mit der man sich auf Labelsuche begeben will, und ich habe hier eigentlich wenig Zweifel, dass man recht bald eine geeignete Heimat finden wird.

7 Songs wurden auf die EP gequetscht, die alle samt durch einen Arsch voll Energie bestechen. OF QUIET WALLS machen Metalcore im weitesten Sinne, driften jedoch nicht allzu sehr in die Welt des Metals ab. Leicht chaotische aber stets druckvolle Strukturen werden mit melodischen Riffs zu einem eingängigen Paket geschnürt, dass nicht zuletzt durch tonnenschwere Breakdowns zum tanzen animiert. Gesanglich halten Erik und Rick die Fahne hoch und punkten gewaltig mit einem Wechselspiel aus halb gesungenem, halb geschrienen Gesang und düsteren Shouts/Screams. Selten kommen auch mal ein paar cleane Vocals zum Einsatz, die sich aber perfekt in das musikalische Gewand integrieren. Kommen wir zu den Referenzen, denn OF QUIET WALLS sind für mich eine sehr ungewöhnliche Mixtur zwischen POISON THE WELL, NORMA JEAN und PARKWAY DRIVE. Beide Daumen hoch für diese ambitionierte EP und Highlights wie "Exterior Set Blueprint" oder "Hey Jack You Lost Reality" mit dem fiesesten aller Breakdowns. Auch hier die Aufforderung, dass die Band gefälligst mal vor meiner Haustür spielt und nicht nur den Osten unsicher macht.

Tracks:
01 Exterior Set Blueprint
02 Angelo The Painter
03 No on is laughing at the clown anymore
04 Hey Jack You Lost Reality
05 The Last Outlaw is a dropout
06 …of quiet walls
07 Everydays' Tragedy

 

Record Info

former CD-Tip!
Online: 27.12.2006
Author(s): Torben
Label: DIY
Label Link: Unbekannt

Allschools: 8/10
readers: 8/10




Truesidemusic.de
- Trueside-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Vor ein paar Wochen konnte ich mich von dieser Band live überzeugen, und dem gleich tun es die 6 Jungs aus Chemnitz auch mit Ihrem 7 Song Demo aus dem Jahre 2006!!! Zum einen bin ich wirklich hin und weg von der Schlagkraft, nicht oft bekommt ein so ausgereiftes Werk von einer so jungen Band zu hören, hier weiss man was man tut, und eine Richtung ist klar gesetzt!!! Die Songs erinnern an ältere Stücke von POISON THE WELL, NORMA JEAN oder auch UNDEROATH, und für eine ordentlich Portion Chaos sorgen Elemente welche mich von DISEMBODIED schwärmen lassen. Stampfende und groovende Moshparts gehören hier ebenso dazu wie schöne Melodien und ein gekonnter Zweier-Gesang. OF QUIET WALLS ist also eine Band welche zwischen den Strömen von Metal-Core und Screamo fest die Ruder in der Hand hat, und ich denke mal das, wenn man am Ball bleibt, mit dieser Erstlingsvorstellung schon wenig Stolz sein kann ...Fehlersuche ergebnisslos!!! Eine Band von der Man sicher noch mehr hören wird denke ich.

Truesidemusic: 8/10




Triggerfish.de - Triggerfishlink

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Hübsch, hübscher, am hübschesten, das ist hier die Frage! Ob die sieben Jungs optisch was hermachen, davon kann sich jedes Mädchen über die üblichen Standardwege selbst einen Eindruck verschaffen, uns ist das aber erstmal schnurzpiepegal. Wir beschäftigen uns derweil mit dem Rest.

Und siehe da, Part zwei - das Artwork - ist sogar schon einmal hübscher als viele andere derzeit, die nur so vor Blut und Klischee strotzen. Hohl sowas, aber egal, OF QUIET WALLS machen es ja besser. Und auch der dritte Teil kommt erstaunlich klischeefrei daher, wenn man bedenkt, was die Mischung aus Metalcore, Screamo und Hardcore schon so manch peinlichen Ausfall ausgespuckt hat.

Chemnitz ist schließlich auch nicht der Ruhrpott. Dort versteht man wenigstens noch etwas davon, wie man clean singen kann, ohne dass man den Part mit einem Top-of-the-pops-Refrain verwechseln könnte. Hübsch. Im Gegenzug gibt es selbstverständlich auch mächtig was aufs Kerbholz, auch wenn diese vereinzelt eingestreuten elektronischen Effekte in der heimischen Selbstproduktion noch nicht überzeugend zur Geltung kommen. Aber selbst das bekommt manche Band im Ruhrpott noch nicht einmal hin. Echt hübsch, ja. Und die Mädels haben jetzt bestimmt auch fertig recherchiert. Na? Meinung?

Triggerfish: 3/6




Hartboiled.net - Hartboiled-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Die junge Band aus Chemnitz scheint so etwas wie ein Geheimtip in der ostdeutschen Szene zu sein, zumindest liest man ihren Namen relativ oft und ihre Shows sollen ziemlich energiegeladen sein. Bei insgesamt 3 Sängern kann ich mir gut vorstellen, dass da keine Langeweile aufkommt. Musikalisch kann man die Band grob in den modernen Screamo einordnen, wobei an allen Ecken und Kanten wieder Details auffallen, die gerade dazu nicht passen. Zuerst sind die "cleanen" Parts nicht clean genug, dann gibt es zu viele technische chaotische Parts, also ist das Ganze schon mal nicht direkt discotauglich. Dazu hat die Band noch einen starken Metalcoreeinschlag, aber im positiven Sinne. So hört man da schon mal alte Poison the Well heraus, wodurch die Songs trotz aller Emotionalität keineswegs weinerlich klingen.  Die drei Sänger ergänzen sich ziemlich gut und decken so fast jede Facette möglicher Gesangsstile ab, ohne das altbekannte laut leise Klischee bis ins letzte auszureizen. Insgesamt ein sehr gutes Debüt, wobei man der Band nur raten kann, noch mehr Mut für experimentelle Ideen zu haben um ihren ganz eigenen Stilmix zu perfektionieren.



Fomp.de - Fomp-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Mit "Dope Disco And The Hetero Elephant" liegt uns hier die erste Ep der Band Of Quiet Walls vor. Die Band wurde im Herbst 2005 gegründet und besteht aus Erik (Vocals), Rick (Vocals), Eric (FX Keys/Vocals), Kay (Guitar), Stefan (Guitar), Jonas (Bass) und Marco (Drums).

Die Band hat die EP ganz nach ihren Vorstellungen in einem langwierigen D.I.Y. Homerecording-Prozess aufgenommen um wie sie selbst sagen die Atmospäre der Liveshow auf Platte zu bringen. Im November 2006 erblickte "Dope Disco And The Hetero Elephant" dann endlich das Licht der Welt, das Artwork wurde anschließend von Paul Barsch (Narziss, Ba'al, Bury My Sins...) entworfen.

Nun zu den Tracks: auf "Dope Disco And The Hetero Elephant" befinden sich sieben Songs, dazu ein Video als Bonus.

Los geht es mit dem Song "Exterior Set Blueprint", ich hatte mir den Song schon vorher auf der Myspace Seite der Band angehört und schon da hatte er mir eigentlich sehr zugesagt.
Musikalisch bewegen die sieben Jungs sich laut ihrer Biographie zwischen Metalcore, Screamo und Hardcore, was eigentlich ganz gut auf den Sound passt, nichts besonders neues, aber doch irgendwie erschfrischend und angenehm zu hören.

Bei Song zwei "Angelo The Painter" treten dann auch mal cleane Vocals auf, welche irgendwie rauh und ungeschliffen, aber auch voller Melodie und Gefühl rüberkommen. Der Song ging mir nicht mehr aus dem Kopf und auch nach mehrfachem Hören der Scheibe drückte ich immer wieder die Repeat Taste meines Cd Players.

Eigentlich gibt es zu "Dope Disco And The Hetero Elephant" an keinem Song etwas zu meckern, die junge Band hat es eindeutig geschafft ihre Vortsellung der Musik in Eigenproduktion gut rüberzubringen und ich freue mich schon sehr darauf mehr zu Hören.



Rock-n-Riot.de - Rock-n-Riot-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Shark Men Records holt zusammen mit Village Kids Records zum nächsten Schlag aus, diesmal in Form DOPE DISCO & THE HETERO ELEPHANT, der aktuellen 7-Song-EP der Chemnitzer Of Quiet Walls.
Grob über den Daumen gepeilt könnte man sagen, dass die 7 Jungs auf ihrem Debüt (DOPE DISCO & THE HETERO ELEPHANT erschien bereits 2006 in Eigenregie) Hardcore, Screamo, Metalcore und Chaos spielen, allerdings würde man ihnen Unrecht tun, sie auf einen Stil festzunageln. Die Songs sind recht vielseitig, die Spanne reicht dabei von leicht chaotischen Parts bis hin zu eher ruhigeren Parts mit cleanem Gesang, aufgelockert durch nette Breakdowns. Das Tempo variiert dementsprechend, man kann allerdings jederzeit ohne Probleme folgen, den von uns geliebten und anderen gehassten Chaosoverkill gibt's nicht. Der Gesang der beiden Sänger Erik und Rick ist ebenfalls abwechslungsreich, fügt sich also bestens ins Gesamtbild ein. Klingt stellenweise wie From Autumn To Ashes (siehe "Everydays Tragedy"), ist erstaunlich eingängig und eigenständig, ohne in den Klischeessümpfen der angeschnittenen Genres zu versinken. Und um die Band in ihren eigenen Worten sprechen zu lassen: "No taken picture captures thoughts", in diesem Sinne: selbst hören und Spaß haben.



Terrorverlag - Terrorverlag-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

„Anstrengenden" Screamo-Metal-Hardcore bieten die aus Chemnitz stammenden OF QUIET WALLS. Erst Ende 2005 aus der Asche einiger anderer Lokaler Bands entstanden, kommt man bereits mit einem ausgereiften Debüt um die Ecke, welches bereits Ende 2006 eingespielt wurde.

Man findet alle derzeit angesagten Nu-sounds wieder bei den 7 Jungs, vermischt mit heftigem Mathcore-Gedöns à la NORMA JEAN und Konsorten. Bei den straighteren Parts erinnert man an CALIBAN, allerdings geht es nicht ganz so Metallastig zu Werke. Die 7 Songs gehen recht flüssig runter, trotz aller eingebauter Vertracktheit. Dazu passt der Wechselgesang der beiden Hauptsänger und die Mehrfachshouts im letzten Track "Everydays Tragedy" nehmen schon fast AGNOSTIC FRONT-Ausmaße an. Fast. Ansonsten dürfte schon der Opener "Exterior Set Blueprint" für zuckende Leiber sorgen.

Insgesamt tönt das Ganze über die knapp 25 Minuten aber doch etwas zu gleichförmig, etwas melodische Abwechslung bietet da der recht kurze Bandsong "Of Quiet Walls". In der Richtung darf ruhig etwas mehr gearbeitet werden, ohne den Rest gänzlich zu vernachlässigen. Können Nucore-Friends im Auge behalten.



Yellowisthenewpink - YITNP-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

My band used to have five members and it was already a big hassle to schedule rehearsals and find days where everyone had time. Of Quiet Walls are seven people. How in hell do they manage rehearsing and touring? Well obviously they did find time to rehearse and even to record a cd with seven songs.

I like the neo-Dadaist title and the artwork looks good, too. Their promo agency got the same name as one of my favourite record stores in Berlin: Ghost Town. But the promo agency resides in Finsterwalde not Friedrichshain… Anyway. Positive associations in my head --> good first impression.

Unfortunately I don't like the music as much as I like title and artwork. That doesn't mean it's bad. It's just absolutely not my style. Normally I don't get closer than a hundred meters to every place where metalcore or "emotional hardcore with a metal edge" might be played. Not the best base when a band is playing exactly this style of music. But I see that they did solid work. I don't want to trash the cd immediately. I even listened to it more than once and for the whole playing time. This is already something. The good artwork might have helped here.

The clean vocals are better than with most other bands in this style. They don't even need stupid sound effects for not sounding like shit. The shouts and growls don't sound too fake and out of place, either. The sound is clear and good. They got some good guitar leads and a few quite well placed rhythmic breaks. Not too bad. After all they are at least a demographic phenomenon. Only one out of seven members got a name that doesn't end with an r and they even got an Erik Müller and an Eric Müer. Coincidence or a well calculated plan to impress statistics nerds like me? If names like From Autumn To Ashes or Thrice don't make you puke immediately this band might be worth a try.



Powermetal - Powermetal-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

OF QUIET WALLS aus Chemnitz spielen eine Mischung aus melodischem Metalcore, Rock und einer Prise noisigen Elementen. Dabei geht die junge Band (die zwei Sänger in ihren Reihen hat) recht eigenständig zu Werke. Mit der EP "Dope Disco And The Hetero Elephant" haben die sieben Herren eine passables Debüt hingelegt.

Der Opener 'Exterior Set Blueprint' hat Groove, knallt und ... hinterlässt am Ende einen zwiespältigen Eindruck bei mir als Zuhörer. Denn in der letzten Minuten haben OF QUIET WALLS quälende, hoch gespielte Gitarren draufgepackt. Das klingt derart anstrengend und noisig, dass man davon Zahnweh kriegen könnte. 'Angelo The Painter' ist nicht schlecht geworden. Es gibt neben dem eher typischen Metalcore-Gesang klare Vocals. 'No One Is Laughing At The Clown Anymore' tönt recht aggressiv und macht durchaus Laune. Die übrigen Titel auf dieser EP sind auch alle hörbar, klingen aber, trotz guter Ansätze, noch nicht so ausgefeilt, als dass dieses Scheibchen sich aus dem Mittelfeld nach oben manövrieren könnte. Leider will der Funke bei einigen Songs irgendwie nicht so richtig überspringen. In Bezug auf das Songwriting wird aber sicherlich noch eine Steigerung drin sein. Denn, wie gesagt, die Songs klingen nicht schlecht. Aber halt auch noch nicht richtig gut.

Potenzial ist auf alle Fälle vorhanden und für ein Debütalbum geht "Dope Disco And The Hetero Elephant" in Ordnung. Sehr gelungen finde ich das tolle Artwork dieser EP, das ins Auge sticht und auch originell aussieht. Als Bonus gibt es auf dieser Scheibe noch ein cooles Live-Video zum Titel 'It's Only A Bad Dream On Soma' (in schicken Sepia-Farbtönen gehalten), das die Atmosphäre auf Livekonzerten der Band ziemlich gut einfängt. Metalcore-Fans, die ein wenig über den Tellerand typischer Bands dieses Genres hinausblicken wollen, sollten sich diese EP anhören.

Anspieltipps: Angelo The Painter, No One Is Laughing At The Clown Anymore



Scarred For Life - SFL-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Ja siiischa, siiischa! Selbstverständlich hebt sich dieses Septett vom Einheitsbrei ab, aber sowas von! Nein, noch nie gehört, sowas, echt jetzt! Aber mal ohne Ironie: der Mix aus Metalcore und Screamo, gepaart mit Math-Versatzstücken und ein klein wenig Elektronik ist war gut umgesetzt - besonders für eine selbst Produzierte Scheibe kann sich das Ergebnis hören lassen - aber originell und eigenständig geht anders. Göteborg-Riffs, Rasierklingen- und Seitenscheitelvocals, Breakdowns, etwas Gefrickel und Hardcore-Attitüde, dieses Gemisch rühren heutzutage doch genug Bands, da müssen wir ehrlich sein.

Was die songschreiberischen Qualitäten angeht, so wissen die Chemnitzer zwar schlüssige Songgerüste zu konstruieren, doch oftmals ist die fast 25minütige Chose doch ein wenig zu vorhersehbar und beliebig tönend. Man sollte jedoch bedenken, dass die Band noch keine zwei Jahre miteinander lärmt und somit mitten im Evolutionsprozess steckt. Genrefans, denen Eigenständigkeit und Originalität jetzt nicht sooo wichtig sind, sollten daher ruhig auch mal dieser jungen Band ein Ohr schenken. Chris




Music-Scan - Music-Scan-Link

"Dopedisco and the hetero elephant EP"

Eigentlich hat die Scheibe hier schon ein paar Monate auf dem Buckel, doch nach einiger Zeit im DIY Vertrieb gibt's das Ding nun in neuer Verpackung und mit Label im Rücken. Verwundern tut das nicht, den die Band hat ordentlich was zu bieten. Die Chemnitzer liefern ein ganz schön dickes Brett ab, vermischen Hardcore mit Metalcore und ein bisschen Screamo, und machen aus diesem eigentlich nicht allzu seltenen Gemisch, eine absolut runde Sache. Hier gibt's massive Riffs, fiese Breaks, fette Screams und gelegentlich auch mal cleanen Gesang, der zum Glück nicht zu poppig klingt und dem Ganzen eine fette Ladung Abwechslung verleiht. Hier bekommt der geneigte Fan von Acts wie War From A Harlots Mouth, Norma Jean oder Parkway Drive auf sieben Tracks alles, was er braucht, um glücklich zu sein. Äusserst erwähnenswert ist die fette Soundqualität, die der Band den nötigen Druck verleiht. Respekt, nicht schlecht für so ein Homerecording-Demo. Insgesamt einfach 'ne super Platte, die Lust auf mehr macht.

MS: 8/10