Reviews zu Of Quiet Walls
This is a collection of some reviews about our new "Dope Disco And The Hetero Elephant EP". They are in english and german. Thanx to the guys who spend their time writing reviews like these. They are from "Robots are dead", "Truesidemusic", "Allschools" and "Soundz Magazin". So take a look at it and feel free to visit their websites for more information about other cool bands.
Robots are Dead - RAD - Review Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
I was quite curious to listen to this cd when i received it. Fancy
artwork, catchy name and weird song titles all created a very good
impression to me. Fortunately, putting the cd on my player and
listening to it, i found it more than enjoyable.
Of Quiet Walls
is a band from Germany.They play a mix of modern new school metalcore,
in the vein of bands like Parkway Drive and Poison The Well mixed up
with chaotic parts that reminded me bands like The Chariot and
Converge. All this package wrapped up with a sense of melody.Their two
singers give them a very good advantage too, so, they have a variety of
vocals. Guitar and drum work is really good, especially for a young
band like them.Lyrically, they say stories or share their experiences
in a really honest way.
Of Quiet Walls show a lot of potential
with this 7 song EP, drawing their influences and mixing up genres,
something that is really important in this genre nowadays. If you're
the ones that really like to discover new bands check these dudes out
and give them a listen.It will be worth your attention.
For Fans Of:
Parkway Drive
Poison The Well
Norma Jean
By Takis Zontiros
The Listen to it Network - TLTIN - Review Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Die
beiden kleinen, aber doch recht feinen Labels Village Kids Records und
Shark Men Records holen gemeinsam kräftig aus und hauen uns mit "DOPE
DISCO AND HE HETERO ELEPHANT" von OF QUIET WALLS eine 7 Track EP
(+Videoclip) an die Birne, die einen weich prügelt und nicht ohne blaue
Flecken davon kommen lässt.
Die
7 Chemnitzer gehen mit voller Energie, Leidenschaft und
Durchschlagskraft ans Werk. Über die 24 Minuten lange Orgie klingt eine
wilde Mixtur aus Hardcore, Screamo, Metalcore und Chaos aus den Boxen,
die aber doch eingängig in die Lauscher marschiert. Ganz klar im
Vordergrund des OF QUIET WALLS Sounds steht die kreative und gerne auch
mal etwas chaotische und des weiteren auch disharmonische
Gitarrenfront, die zusammen mit den beiden Mikro-Akrobaten für
ordentlich Pfeffer in der Soße sorgen. Die Rhythmusfraktion braucht
sich aber nicht zu verstecken, da sie für genügend Hitze aus der Tiefe
sorgt. Die feurige und brodelnde Suppe sorgt von der ersten bis zu
letzten Minute für eine Party, die man nicht so schnell vergessen wird.
Wer auf CALLEJON, NORMA JEAN, PARKWAY DRIVE und einen kleinen Schuss
CONVERGE abfährt, der sollte mal seinen Gehörgängen eine Portion OF
QUIET WALLS anbieten.
Der
Live-Videoclip, den man sich als Bonus noch am PC reinziehen kann,
lässt einen auf eine baldige Show der Jungs in der Nähe hoffen.
Stillstand ist auf keinen Fall auf oder vor der Bühne angesagt.
TLTIN: 4,5/6
Partyausfall.de - PA-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Aus
der Asche diverser lokaler Hardcore- und Emo-Bands entstanden gegen
Ende 2005 Of Quiet Walls, deren Mitglieder allesamt aus dem Umkreis von
Chemnitz kommen. Nach einigen Shows in der Umgebung begannen sie mit
den Aufnahmen zu ihrer EP "Dope disco and the Hetero Elephant" welche
nun in Kooperation von Village Kids Records und Shark Men Records
veröffentlicht wurde. Die Scheibe startet mit "Exterior Sets
Blueprint", welcher auch gleich einen der Höhepunkte auf der EP bildet.
Der Song bietet viele waghalsige Breaks und Richtungswechsel ohne dabei
zu verschachtelt zu klingen. Stark!!! Der nächste Song, "Angelo the
Painter", ist der Hit auf der Platte. Der Refrain geht einem nicht mehr
aus dem Kopf und man summt ständig diese Melodie. Danach folgen mit
"The Last Outlaw is a Dropout" und "Hey Jack you lost reality" zwei
ebenfalls sehr starke Songs, die allerdings nicht über den
Ohrwurmcharakter der ersten beiden Songs verfügen. Weiter gehts mit "No
one is laughing at the Clown anymore", der einzige Song, der mit dem
Rest nicht ganz mithalten kann, wirkt er doch teilweise etwas hakelig.
Jetzt folgt wieder ein Highlight, mit "Qf Quiet Walls" kommt ein
vergleichsweise ruhiges Stück, welches mit lang gezogenen und
mitreissenden Vocals aufwartet. Mein Persönlicher Favorit und mit 1:53
Minuten leider viel zu kurz. Zum Schluss gibt es nochmal ordentlich
eine vor den Kopf. "Everydays Tragedy" beinhaltet alles, was diese
Platte ausmacht, treibende Parts, dicke Breakdowns, coole Vocals und
leichtes Chaos. Zusätzlich zu den 7 Songs gibt es einen Videoclip,
welcher die Live-Qualitäten der Band dokumentiert. Abschliessend bleibt
zu sagen das die Chemnitzer mit ihrer Debüt EP einen gelungenen
Einstand in die Welt der Tonträger feiern. Bei der Punktervergabe
schwanke ich zwischen 8 und 9, wobei ich aufgrund des, ab und an noch
leicht hakeligen Songwritings und der Produktion, die nicht schlecht,
aber auch nicht herausragend ist, mich dann am Ende doch für die 8
Punkte entscheide. Gute Arbeit von Band und Labels.
Punkte: 8 / 10
Soundz Magazin - Soundz Review Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Eins
kann man schonmal festhalten: Die sieben (!) Chemnitzer Jungmetaller
wollens wissen und sind live ordentlich präsent. Erst seit Anfang
letzten Jahres live unterwegs haben sie sich schon ins Gedächtnis des
aktiven Konzertgängers geböllert. Jetzt die erste EP mit dem beim
Rezensenten Pluspunkte sammelnden Namen: "Dopedisco and the hetero
elephant". Zur Musik: Darf man noch Metalcore sagen? Devinitiv haben
sich Of Quiet Walls bei eher chaotischen Vertretern des Genres
angekuschelt und die wüsten Parts reihen sich munter aneinander.
Knüppel, Mosh und Breakdown meine Damen und Herren. Hier wird alles
geboten nur keine Langeweile. Das sich die kreative Abwechslung etwas
auf die Wiedererkennbarkeit bzw. den Spannungsbogen auswirkt, macht es
auch schwer einzelne Songs hervorzuheben. Das Ganze ist eher als
kaputte Partmusik zu sehen, was ja auch Spaß macht. Man freut sich dann
eben an bestimmten, besonders schicken Momenten und weniger an
einzelnen Songs. Die Produktion ist für ein Debut ordentlich aber
ausbaufähig. Die durchweg tighte Ballermaschine wird nur von wenigen
Fehltritten ein wenig getrübt. Schwamm drüber. Positiv ins Gesicht
springt die Rachenperformance der beiden Sänger Rick und Erik. Den
vereinzelten Cleangesang lassen wir hier mal unter den Tisch fallen,
was nichts damit zu tun hat, dass der Schreiberling sowas grundsätzlich
teeny findet. Tut er nicht.
Fazit: Die Jungens haben in kurzer
Bandgeschichte Beeindruckendes aus dem Boden gestampft sowohl live als
auch auf Platte. Beides sollte unbedingt ausprobiert werden. Axl
Allschools -
Allschools Review - Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Es
kommt ja selten genug vor, dass ich mir ein Rezensionsexemplar direkt
bei der Band bestelle nachdem ich bei meinen Kreuzzügen durch das
Internet auf sie gestoßen bin, aber OF QUIET WALLS ist dies der Fall.
Der Sechser aus Chemnitz hat gerade seine selbst produzierte EP
"Dopedisco & The Hetero Elephant" fertig gestellt mit der man sich
auf Labelsuche begeben will, und ich habe hier eigentlich wenig
Zweifel, dass man recht bald eine geeignete Heimat finden wird.
7 Songs wurden auf die EP gequetscht, die alle samt durch einen Arsch
voll Energie bestechen. OF QUIET WALLS machen Metalcore im weitesten
Sinne, driften jedoch nicht allzu sehr in die Welt des Metals ab.
Leicht chaotische aber stets druckvolle Strukturen werden mit
melodischen Riffs zu einem eingängigen Paket geschnürt, dass nicht
zuletzt durch tonnenschwere Breakdowns zum tanzen animiert. Gesanglich
halten Erik und Rick die Fahne hoch und punkten gewaltig mit einem
Wechselspiel aus halb gesungenem, halb geschrienen Gesang und düsteren
Shouts/Screams. Selten kommen auch mal ein paar cleane Vocals zum
Einsatz, die sich aber perfekt in das musikalische Gewand integrieren.
Kommen wir zu den Referenzen, denn OF QUIET WALLS sind für mich eine
sehr ungewöhnliche Mixtur zwischen POISON THE WELL, NORMA JEAN und
PARKWAY DRIVE. Beide Daumen hoch für diese ambitionierte EP und
Highlights wie "Exterior Set Blueprint" oder "Hey Jack You Lost
Reality" mit dem fiesesten aller Breakdowns. Auch hier die
Aufforderung, dass die Band gefälligst mal vor meiner Haustür spielt
und nicht nur den Osten unsicher macht.
Tracks:
01 Exterior Set Blueprint
02 Angelo The Painter
03 No on is laughing at the clown anymore
04 Hey Jack You Lost Reality
05 The Last Outlaw is a dropout
06 …of quiet walls
07 Everydays' Tragedy
Record Info
former CD-Tip!
Online: 27.12.2006
Author(s): Torben
Label: DIY
Label Link: Unbekannt
Allschools: 8/10
readers: 8/10
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Vor
ein paar Wochen konnte ich mich von dieser Band live überzeugen, und
dem gleich tun es die 6 Jungs aus Chemnitz auch mit Ihrem 7 Song Demo
aus dem Jahre 2006!!! Zum einen bin ich wirklich hin und weg von der
Schlagkraft, nicht oft bekommt ein so ausgereiftes Werk von einer so
jungen Band zu hören, hier weiss man was man tut, und eine Richtung ist
klar gesetzt!!! Die Songs erinnern an ältere Stücke von POISON THE
WELL, NORMA JEAN oder auch UNDEROATH, und für eine ordentlich Portion
Chaos sorgen Elemente welche mich von DISEMBODIED schwärmen lassen.
Stampfende und groovende Moshparts gehören hier ebenso dazu wie schöne
Melodien und ein gekonnter Zweier-Gesang. OF QUIET WALLS ist also eine
Band welche zwischen den Strömen von Metal-Core und Screamo fest die
Ruder in der Hand hat, und ich denke mal das, wenn man am Ball bleibt,
mit dieser Erstlingsvorstellung schon wenig Stolz sein kann
...Fehlersuche ergebnisslos!!! Eine Band von der Man sicher noch mehr
hören wird denke ich.
Truesidemusic: 8/10
Triggerfish.de - Triggerfishlink
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Hübsch,
hübscher, am hübschesten, das ist hier die Frage! Ob die sieben Jungs
optisch was hermachen, davon kann sich jedes Mädchen über die üblichen
Standardwege selbst einen Eindruck verschaffen, uns ist das aber
erstmal schnurzpiepegal. Wir beschäftigen uns derweil mit dem Rest.
Und
siehe da, Part zwei - das Artwork - ist sogar schon einmal hübscher als
viele andere derzeit, die nur so vor Blut und Klischee strotzen. Hohl
sowas, aber egal, OF QUIET WALLS machen es ja besser.
Und auch der dritte Teil kommt erstaunlich klischeefrei daher, wenn man
bedenkt, was die Mischung aus Metalcore, Screamo und Hardcore schon so
manch peinlichen Ausfall ausgespuckt hat.
Chemnitz ist schließlich
auch nicht der Ruhrpott. Dort versteht man wenigstens noch etwas davon,
wie man clean singen kann, ohne dass man den Part mit einem
Top-of-the-pops-Refrain verwechseln könnte. Hübsch. Im Gegenzug gibt es
selbstverständlich auch mächtig was aufs Kerbholz, auch wenn diese
vereinzelt eingestreuten elektronischen Effekte in der heimischen
Selbstproduktion noch nicht überzeugend zur Geltung kommen. Aber selbst
das bekommt manche Band im Ruhrpott noch nicht einmal hin. Echt hübsch,
ja. Und die Mädels haben jetzt bestimmt auch fertig recherchiert. Na?
Meinung?
Triggerfish: 3/6
Hartboiled.net - Hartboiled-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Die
junge Band aus Chemnitz scheint so etwas wie ein Geheimtip in der
ostdeutschen Szene zu sein, zumindest liest man ihren Namen relativ oft
und ihre Shows sollen ziemlich energiegeladen sein. Bei insgesamt 3
Sängern kann ich mir gut vorstellen, dass da keine Langeweile aufkommt.
Musikalisch kann man die Band grob in den modernen Screamo einordnen,
wobei an allen Ecken und Kanten wieder Details auffallen, die gerade
dazu nicht passen. Zuerst sind die "cleanen" Parts nicht clean genug,
dann gibt es zu viele technische chaotische Parts, also ist das Ganze
schon mal nicht direkt discotauglich. Dazu hat die Band noch einen
starken Metalcoreeinschlag, aber im positiven Sinne. So hört man da
schon mal alte Poison the Well heraus, wodurch die Songs trotz aller
Emotionalität keineswegs weinerlich klingen. Die drei Sänger ergänzen
sich ziemlich gut und decken so fast jede Facette möglicher
Gesangsstile ab, ohne das altbekannte laut leise Klischee bis ins
letzte auszureizen. Insgesamt ein sehr gutes Debüt, wobei man der Band
nur raten kann, noch mehr Mut für experimentelle Ideen zu haben um
ihren ganz eigenen Stilmix zu perfektionieren.
Fomp.de - Fomp-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Mit
"Dope Disco And The Hetero Elephant" liegt uns hier die erste Ep der
Band Of Quiet Walls vor. Die Band wurde im Herbst 2005 gegründet und
besteht aus Erik (Vocals), Rick (Vocals), Eric (FX Keys/Vocals), Kay
(Guitar), Stefan (Guitar), Jonas (Bass) und Marco (Drums).
Die
Band hat die EP ganz nach ihren Vorstellungen in einem langwierigen
D.I.Y. Homerecording-Prozess aufgenommen um wie sie selbst sagen die
Atmospäre der Liveshow auf Platte zu bringen. Im November 2006
erblickte "Dope Disco And The Hetero Elephant" dann endlich das Licht
der Welt, das Artwork wurde anschließend von Paul Barsch (Narziss,
Ba'al, Bury My Sins...) entworfen.
Nun zu den Tracks: auf "Dope Disco And The Hetero Elephant" befinden sich sieben Songs, dazu ein Video als Bonus.
Los
geht es mit dem Song "Exterior Set Blueprint", ich hatte mir den Song
schon vorher auf der Myspace Seite der Band angehört und schon da hatte
er mir eigentlich sehr zugesagt.
Musikalisch bewegen die sieben
Jungs sich laut ihrer Biographie zwischen Metalcore, Screamo und
Hardcore, was eigentlich ganz gut auf den Sound passt, nichts besonders
neues, aber doch irgendwie erschfrischend und angenehm zu hören.
Bei
Song zwei "Angelo The Painter" treten dann auch mal cleane Vocals auf,
welche irgendwie rauh und ungeschliffen, aber auch voller Melodie und
Gefühl rüberkommen. Der Song ging mir nicht mehr aus dem Kopf und auch
nach mehrfachem Hören der Scheibe drückte ich immer wieder die Repeat
Taste meines Cd Players.
Eigentlich gibt es zu "Dope Disco
And The Hetero Elephant" an keinem Song etwas zu meckern, die junge
Band hat es eindeutig geschafft ihre Vortsellung der Musik in
Eigenproduktion gut rüberzubringen und ich freue mich schon sehr darauf
mehr zu Hören.
Rock-n-Riot.de - Rock-n-Riot-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Shark
Men Records holt zusammen mit Village Kids Records zum nächsten Schlag
aus, diesmal in Form DOPE DISCO & THE HETERO ELEPHANT, der
aktuellen 7-Song-EP der Chemnitzer Of Quiet Walls.
Grob über den
Daumen gepeilt könnte man sagen, dass die 7 Jungs auf ihrem Debüt (DOPE
DISCO & THE HETERO ELEPHANT erschien bereits 2006 in Eigenregie)
Hardcore, Screamo, Metalcore und Chaos spielen, allerdings würde man
ihnen Unrecht tun, sie auf einen Stil festzunageln. Die Songs sind
recht vielseitig, die Spanne reicht dabei von leicht chaotischen Parts
bis hin zu eher ruhigeren Parts mit cleanem Gesang, aufgelockert durch
nette Breakdowns. Das Tempo variiert dementsprechend, man kann
allerdings jederzeit ohne Probleme folgen, den von uns geliebten und
anderen gehassten Chaosoverkill gibt's nicht. Der Gesang der beiden
Sänger Erik und Rick ist ebenfalls abwechslungsreich, fügt sich also
bestens ins Gesamtbild ein. Klingt stellenweise wie From Autumn To
Ashes (siehe "Everydays Tragedy"), ist erstaunlich eingängig und
eigenständig, ohne in den Klischeessümpfen der angeschnittenen Genres
zu versinken. Und um die Band in ihren eigenen Worten sprechen zu
lassen: "No taken picture captures thoughts", in diesem Sinne: selbst
hören und Spaß haben.
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
„Anstrengenden"
Screamo-Metal-Hardcore bieten die aus Chemnitz stammenden OF QUIET
WALLS. Erst Ende 2005 aus der Asche einiger anderer Lokaler Bands
entstanden, kommt man bereits mit einem ausgereiften Debüt um die Ecke,
welches bereits Ende 2006 eingespielt wurde.
Man findet alle
derzeit angesagten Nu-sounds wieder bei den 7 Jungs, vermischt mit
heftigem Mathcore-Gedöns à la NORMA JEAN und Konsorten. Bei den
straighteren Parts erinnert man an CALIBAN, allerdings geht es nicht
ganz so Metallastig zu Werke. Die 7 Songs gehen recht flüssig runter,
trotz aller eingebauter Vertracktheit. Dazu passt der Wechselgesang der
beiden Hauptsänger und die Mehrfachshouts im letzten Track "Everydays
Tragedy" nehmen schon fast AGNOSTIC FRONT-Ausmaße an. Fast. Ansonsten
dürfte schon der Opener "Exterior Set Blueprint" für zuckende Leiber
sorgen.
Insgesamt tönt das Ganze über die knapp 25 Minuten
aber doch etwas zu gleichförmig, etwas melodische Abwechslung bietet da
der recht kurze Bandsong "Of Quiet Walls". In der Richtung darf ruhig
etwas mehr gearbeitet werden, ohne den Rest gänzlich zu
vernachlässigen. Können Nucore-Friends im Auge behalten.
Yellowisthenewpink - YITNP-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
My
band used to have five members and it was already a big hassle to
schedule rehearsals and find days where everyone had time. Of Quiet
Walls are seven people. How in hell do they manage rehearsing and
touring? Well obviously they did find time to rehearse and even to
record a cd with seven songs.
I like the neo-Dadaist title and the
artwork looks good, too. Their promo agency got the same name as one of
my favourite record stores in Berlin: Ghost Town. But the promo agency
resides in Finsterwalde not Friedrichshain… Anyway. Positive
associations in my head --> good first impression.
Unfortunately I don't like the music as much as I like title and
artwork. That doesn't mean it's bad. It's just absolutely not my style.
Normally I don't get closer than a hundred meters to every place where
metalcore or "emotional hardcore with a metal edge" might be played.
Not the best base when a band is playing exactly this style of music.
But I see that they did solid work. I don't want to trash the cd
immediately. I even listened to it more than once and for the whole
playing time. This is already something. The good artwork might have
helped here.
The clean vocals are better than with most other bands
in this style. They don't even need stupid sound effects for not
sounding like shit. The shouts and growls don't sound too fake and out
of place, either. The sound is clear and good. They got some good
guitar leads and a few quite well placed rhythmic breaks. Not too bad.
After all they are at least a demographic phenomenon. Only one out of
seven members got a name that doesn't end with an r and they even got
an Erik Müller and an Eric Müer. Coincidence or a well calculated plan
to impress statistics nerds like me? If names like From Autumn To Ashes
or Thrice don't make you puke immediately this band might be worth a
try.
OF
QUIET WALLS aus Chemnitz spielen eine Mischung aus melodischem
Metalcore, Rock und einer Prise noisigen Elementen. Dabei geht die
junge Band (die zwei Sänger in ihren Reihen hat) recht eigenständig zu
Werke. Mit der EP "Dope Disco And The Hetero Elephant" haben die sieben
Herren eine passables Debüt hingelegt.
Der Opener 'Exterior
Set Blueprint' hat Groove, knallt und ... hinterlässt am Ende einen
zwiespältigen Eindruck bei mir als Zuhörer. Denn in der letzten Minuten
haben OF QUIET WALLS quälende, hoch gespielte Gitarren draufgepackt.
Das klingt derart anstrengend und noisig, dass man davon Zahnweh
kriegen könnte. 'Angelo The Painter' ist nicht schlecht geworden. Es
gibt neben dem eher typischen Metalcore-Gesang klare Vocals. 'No One Is
Laughing At The Clown Anymore' tönt recht aggressiv und macht durchaus
Laune. Die übrigen Titel auf dieser EP sind auch alle hörbar, klingen
aber, trotz guter Ansätze, noch nicht so ausgefeilt, als dass dieses
Scheibchen sich aus dem Mittelfeld nach oben manövrieren könnte. Leider
will der Funke bei einigen Songs irgendwie nicht so richtig
überspringen. In Bezug auf das Songwriting wird aber sicherlich noch
eine Steigerung drin sein. Denn, wie gesagt, die Songs klingen nicht
schlecht. Aber halt auch noch nicht richtig gut.
Potenzial ist
auf alle Fälle vorhanden und für ein Debütalbum geht "Dope Disco And
The Hetero Elephant" in Ordnung. Sehr gelungen finde ich das tolle
Artwork dieser EP, das ins Auge sticht und auch originell aussieht. Als
Bonus gibt es auf dieser Scheibe noch ein cooles Live-Video zum Titel
'It's Only A Bad Dream On Soma' (in schicken Sepia-Farbtönen gehalten),
das die Atmosphäre auf Livekonzerten der Band ziemlich gut einfängt.
Metalcore-Fans, die ein wenig über den Tellerand typischer Bands dieses
Genres hinausblicken wollen, sollten sich diese EP anhören.
Anspieltipps: Angelo The Painter, No One Is Laughing At The Clown Anymore
Scarred For Life - SFL-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Ja
siiischa, siiischa! Selbstverständlich hebt sich dieses Septett vom
Einheitsbrei ab, aber sowas von! Nein, noch nie gehört, sowas, echt
jetzt! Aber mal ohne Ironie: der Mix aus Metalcore und Screamo, gepaart
mit Math-Versatzstücken und ein klein wenig Elektronik ist war gut
umgesetzt - besonders für eine selbst Produzierte Scheibe kann sich das
Ergebnis hören lassen - aber originell und eigenständig geht anders.
Göteborg-Riffs, Rasierklingen- und Seitenscheitelvocals, Breakdowns,
etwas Gefrickel und Hardcore-Attitüde, dieses Gemisch rühren heutzutage
doch genug Bands, da müssen wir ehrlich sein.
Was die
songschreiberischen Qualitäten angeht, so wissen die Chemnitzer zwar
schlüssige Songgerüste zu konstruieren, doch oftmals ist die fast
25minütige Chose doch ein wenig zu vorhersehbar und beliebig tönend.
Man sollte jedoch bedenken, dass die Band noch keine zwei Jahre
miteinander lärmt und somit mitten im Evolutionsprozess steckt.
Genrefans, denen Eigenständigkeit und Originalität jetzt nicht sooo
wichtig sind, sollten daher ruhig auch mal dieser jungen Band ein Ohr
schenken. Chris
Music-Scan - Music-Scan-Link
"Dopedisco and the hetero elephant EP"
Eigentlich
hat die Scheibe hier schon ein paar Monate auf dem Buckel, doch nach
einiger Zeit im DIY Vertrieb gibt's das Ding nun in neuer Verpackung
und mit Label im Rücken. Verwundern tut das nicht, den die Band hat
ordentlich was zu bieten. Die Chemnitzer liefern ein ganz schön dickes
Brett ab, vermischen Hardcore mit Metalcore und ein bisschen Screamo,
und machen aus diesem eigentlich nicht allzu seltenen Gemisch, eine
absolut runde Sache. Hier gibt's massive Riffs, fiese Breaks, fette
Screams und gelegentlich auch mal cleanen Gesang, der zum Glück nicht
zu poppig klingt und dem Ganzen eine fette Ladung Abwechslung verleiht.
Hier bekommt der geneigte Fan von Acts wie War From A Harlots Mouth,
Norma Jean oder Parkway Drive auf sieben Tracks alles, was er braucht,
um glücklich zu sein. Äusserst erwähnenswert ist die fette
Soundqualität, die der Band den nötigen Druck verleiht. Respekt, nicht
schlecht für so ein Homerecording-Demo. Insgesamt einfach 'ne super
Platte, die Lust auf mehr macht.
MS: 8/10